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Das Leben auf den Kanaren wird teurer!

Das Nationale Institut für Statistik gab diese Woche bekannt, dass der Verbraucherpreisindex auf den Kanaren um 0,5 % gestiegen ist. Speziell Kleidung und Schuhe sind im Preis durchschnittlich um 7,9 % gestiegen. Doch auch der Transport, Lebensmittel und Wohnungen sind minimal teurer geworden. Aber das ist noch kein Grund zu verzweifeln, denn es gibt auch noch gute Nachrichten. Alkohol, Tabak, Medizin, Kultur- und Freizeitprodukte sind insgesamt günstiger als noch vor einem Jahr. Im spanischen Durchschnitt ist der Verbraucherpreisindex auf 0,9 % gestiegen. Somit kommen die Kanaren mit 0,5 % noch relativ gut weg.

Folklore auf Teneriffa

Die Folklore hat auf den Kanaren seit langer Zeit Tradition. Bedingt durch den Tourismus und das damit einhergehende Interesse an der kanarischen Kultur und Geschichte, durfte die Folklore in den letzten Jahren einen massiven Aufschwung erleben. Sie kommt vermehrt auf Volksfesten und Romerías zum Einsatz. Jede der kanarischen Inseln hat ihre eigenen Folkloregruppen, die in der  originalgetreuen Tracht und mit dem traditionellen Musikinstrument, der Timple, auftreten. Die Trachten werden außerhalb der Volksfeste nicht mehr getragen. Lediglich der typische Hut kommt im alltäglichen Leben noch zum Einsatz. Bei Männern ist dies ein schwarzer Filzhut, bei Frauen ein über dem Kopftuch getragener Strohhut. Bei der Timple handelt es sich um ein gitarrenähnliches Musikinstrument, dass über vier Saiten verfügt und ursprünglich aus Lanzarote stammen soll. Weitere Musikinstrumente, die in der kanarischen Folklore verwendet werden, sind Gitarre, Flöte, Trommel und Kastagnetten. Auch der Gesang kommt in der Folklore Teneriffas nicht zu kurz. Hier wird oftmals über die Insel selbst und über die Liebe und das Leben gesungen. Die Menschen auf Teneriffa sind stolz auf ihre Kultur und ihre Wurzeln. Dies tragen sie gerne in Form der Folklore zur Schau und bieten gerade den Touristen damit einen guten Einblick in ihre Kultur.

Vulkan vor El Hierro brodelt weiter!

In El Hierro und speziell in dem Dorf La Restinga ist immer noch keine Ruhe eingekehrt. Der Unterwasser-Vulkan macht sich nach wie vor bemerkbar. Wie jetzt bekannt wurde, hat das Wasser direkt über dem Vulkan eine um 11 Grad höhere Temperatur als seine Umgebung. Wissenschaftler halten dies für ein sicheres Indiz für einen Vulkanausbruch. Zudem konnte der Vulkan jetzt unter Wasser lokalisiert werden. Der Vulkan hat einen Durchmesser von 700 Metern und befindet sich 300 Meter unter dem Meeresspiegel. Der Krater selbst ist 120 Meter breit und 100 Meter tief.

Renovierungen im Siam Park

Ab dem 15. November werden im Siam Park am Mai Thai River (Lazy River) Renovierungsarbeiten durchgeführt. Diese sollen innerhalb von 30 Tagen abgeschlossen sein. Zudem wird die Wintersaison dazu genutzt, sämtliche Pools im Siam Park zu renovieren. Neuigkeiten zu Wartungsarbeiten oder zu Änderungen der planmäßigen Abläufe werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Demonstrationen für die Unabhängigkeit der Kanaren!

Auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und La Palma fanden Ende Oktober zeitgleich Demonstration für die Unabhängigkeit der Kanaren von Spanien statt. Auf Teneriffa hatten sich in Santa Cruz über 4.000 Demonstranten eingefunden, die durch die Innenstadt liefen und lautstark die Entkolonialisierung und die Anerkennung der Unabhängigkeit der sieben Kanareninseln forderten. Die Teilnehmer gehörten verschiedenen nationalistischen Parteien an und formten während den Demonstrationen eine Einheit um für die Unabhängigkeit einzustehen. Die Durchführung der Unabhängigkeit stellen die Teilnehmer der Demonstration sich folgendermaßen vor: Solange bis eigene kanarische Gesetze verabschiedet sind, werden weiterhin die Spanischen verwendet. Auch das Militär soll von Spanien ausgebildet werden. In der Übergangsphase soll alles beim Alten bleiben, damit die Kanaren Zeit für die Ausarbeitung ihres Projektes haben.

Magere Traubenernte auf Teneriffa!

Die diesjährige Weinlese auf Teneriffa wird sehr schlecht ausfallen. Diese Nachricht bestätigte das Landwirtschaftsamt letzte Woche. Bedingt durch milde Temperaturen im Winter und einen sehr feuchten Sommer, hat sich der Reifeprozess der Trauben verlangsamt, so  dass sich die Traubenernte um die Hälfte reduzieren könnte. Genau Prognosen kann man jedoch noch nicht machen, da die Weinlese auf Teneriffa noch nicht überall abgeschlossen ist. Jedoch bildet sich jetzt schon ab, dass die Ernte verhältnismäßig schlecht ausfallen wird. Bereits 2010 gab es ein Ernteminus von 15 %. Ursprünglich war man damals von - 40 % ausgegangen, so dass das Ergebnis letztendlich nicht so schlimm war, wie anfangs erwartet. Dies könnte in diesem Jahr wieder der Fall sein. Teneriffa ist die Insel mit der größten Weinproduktion der Kanaren. Etwa die Hälfte aller kanarischen Weine stammen von dort.

Vulkanausbrüche bei El Hierro!

Schon seit Juli brodelt es im Meer unweit der Küste von El Hierro. Seitdem konnten mehr als 10.000 Erdbeben gemessen werden, die jedoch meist nicht spürbar waren. Das Magma unter der Insel hat sich jedoch seinen Weg gesucht und ist schließlich im Oktober durch Risse an die Oberfläche gelangt. Dies äußerte sich in mehreren Eruptionen. Wissenschaftler bezeichnen die Geschehnisse bei El Hierro als Surtseyanische Eruption. Diese erfolgen immer in vier Etappen. Zuerst steigt die ins Meer strömende Lava in Gasblasen an die Wasseroberfläche. Dort zerplatzen diese und man kann ein deutliches Blubbern hören. Dies ist momentan in El Hierro der Fall. Das versteinerte Lava sinkt auf den Meeresboden herab, sammelt sich rund um den Magma-Austritt und wird mit der Zeit immer höher. Wenn es bei ungefähr 60 Metern unter der Meeresoberfläche angelangt ist, startet die zweite Phase. Hierbei steigt Wasserdampf in einer Fontäne auf. Diese kann bis zum 500 Metern hoch sein. Die dritte Phase ist eindeutig die gefährlichste. Magma, Gase, Wasser und Luft treffen aufeinander und es kommt zu Explosionen, die kilometerweite Eruptionen nach sich ziehen können. In der vierten Phase gelangt der Vulkan an die Wasseroberfläche und es bildet sich eine neue Insel. Sollte es auch in El Hierro tatsächlich so weit kommen, haben die Kanaren bald eine Insel mehr!

La Gran Majada - Die Mandelmesse

Heute, am 23. Oktober 2011, findet in Aripe von 10.00 bis 18.00 Uhr die Mandelmesse statt. Wie der Name schon sagt, dreht sich bei dieser Veranstaltung alles um die Mandel. Der Prozess der Mandelernte wird ebenso vorgestellt, wie Produkte aus Mandeln und kulinarische Genüsse.

Weinfest auf Teneriffa!

Am 29. und 30. November wird in Teneriffa das alljährliches Weinfest gefeiert, auf dem der erste Wein des Jahres ausgeschenkt wird. Die Feierlichkeiten erstrecken sich dabei auf die drei Orte Icod de los Vinos, La Orotava und Puerto de la Cruz. 8000 Hektar werden in Teneriffa für den Anbau von Wein genutzt. Wenn man bedenkt, dass Teneriffa eigentlich aus Lavaboden besteht, so mag das doch verwundern. Aber genau diese Tatsache verleiht dem Wein das typische Aroma. Das Weinfest bietet sich somit an, um die verschiedenen Sorten auszuprobieren. Touristen und Einheimische kommen auf dem Fest zusammen, um die örtlichen Weine mit leckeren Tapas zu genießen. Wem das nicht ausreicht, der kann den Guagua del Vino in Anspruch nehmen. Dabei handelt es sich um einen Bus, der die verschiedenen Anbaugebiete auf Teneriffa anfährt und Interessierten die Möglichkeit bietet, diese zu besichtigen.

Neues Einkaufszentrum in Adeje?

Es ist noch nicht endgültig entschieden, jedoch verdichten sich die Gerüchte, dass in Adeje ein riesiges Einkaufszentrum entstehen soll. Das 410.000 qm große Grundstück in Las Torres war ursprünglich für einen Themenpark vorgesehen, dessen Planung bereits vor einiger Zeit gestoppt wurde. Die Stadt Adeje ist von der Idee eines großen Einkaufszentrums begeistert. Hierbei würde es sich sogar um das größte Einkaufszentrum der Kanaren und sogar Spaniens handeln. Die administrativen Hürden sollen nun in Angriff genommen werden, um das Projekt zu ermöglichen. Zusätzlich zu dem Einkaufszentrum, soll direkt daneben ein großer Park entstehen. Mit diesem Projekt würden 5.000 neue Arbeitsstellen geschaffen werden. Die örtlich ansässigen Einzelhändler sind alles andere als begeistert. Vor noch nicht Mal einem Jahr wurde ihnen versprochen, dass ein derartiges Projekt nicht in Planung ist. Nun müssen sie um ihre Existenz bangen.