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 El Tanque  

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El Tanque - Teneriffa El Tanque - Teneriffa
Der idyllische Ort El Tanque liegt am nördlichen Hang des Tenogebirges und gehört zu dem Inselbezirk Isla Baja. Während des 16. Jahrhunderts wurde in dieser Region ein großer Teich angelegt, der zur Bewässerung der Zuckerrohrplantagen und Weinhänge genutzt wurde. Neben diesem enormen "Wasserbehälter" (span.: tanque) entstanden 1540 die ersten Gebäude, wie ein Gehöft und eine kleinere Kapelle. Diese wurde dem heiligen Antonius von Padua gewidmet, ein Heiliger der römisch-katholischen Kirche und Schutzpatron der Armen und Kranken.


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1706 kam es zu einem Vulkanausbruch, der sämtliche Höfe, Häuser, Kirchen und Dreiviertel der fruchtbaren Anbauböden von El Tanque bajo (dem unteren El Tanque) zerstörte. Die meisten Bewohner von El Tanque waren daraufhin gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen und in das Umland auszuweichen, wie beispielsweise in das heutige El Tanque Alto (Das hohe El Tanque) oder nach Ruigómez. Im Jahr 1725 begann der Wiederaufbau der schönen Kirche des heiligen Antonius von Padua, allerdings nur schleppend. Erst im 20. Jahrhundert bekam das Gotteshaus seinen neuen Glockenturm, der auf den Resten des alten Turmes errichtet wurde. Das Hauptaltarbild im Inneren der Kirche zeigt die "Nuestra Señora del Buen Viaje", die Schutzherrin der guten Reise, sowie den Erzengel Michael und natürlich den heiligen Antonius von Padua, dem Namensgeber der heiligen Hallen.

Eines der bedeutendsten Häuser der Region ist auf dem Platz "Plaza de San Antonio" in El Tanque bajo zu finden. Es ist das Haus der Familie Martel und nennt sich im Spanischen "Casa de los Martelos". Es stammt aus der Zeit vor 1706, also vor dem Vulkanausbruch und ist eines der wenigen Gebäude, die der Lava entkommen sind. Es ist ein schlichtes Bauernhaus und besteht aus drei verschiedenen Bereichen, die jeweils ein Walmdach mit arabischen Ziegeln aufweisen. Ein geschlossener Holzbalkon krönt den mittleren Part des Anwesens.

Eine weitere Sehenswürdigkeit des Ortes ist der öffentliche Getreidespeicher. Er wurde 1608 gegründet, um für Notzeiten das Überleben der Bauern zu sichern. Die Gelder, die der Getreidespeicher einbrachte, wurden für Gemeindeeinrichtungen, den Kirchenbau, Errichtung von Wasserkanälen und Erneuerung des Wegenetzes eingesetzt. Im Erdgeschoss des Speichers fanden Gemeindeversammlungen statt und hier wurden auch der Bürgermeister und die Abgeordneten der Stadtverwaltung gewählt. Wie durch ein Wunder ist auch dieser Getreidespeicher der Vernichtung durch den Vulkanausbruch von 1706 entgangen und ist heute noch zu besichtigen.

Im oberen Teil des Ortes findet sich das Camello-Center, das zahlreiche Besucher anlockt. Hier werden spannende Ausritte auf Kamelen angeboten. Ganz im Flair von Tausend und eine Nacht geht es sitzend auf dem Kamelrücken durch die bizarre Vulkanlandschaft rund um El Tanque.


Camello Center


Ausritte auf Kamelen, Restaurant und Souvenirshop
Ctra. General del Norte 4 , El Tanque , Tel. 922 136 191 , www.camellocenter.com
Täglich 10 - 17 Uhr , von Nov. bis Juni ist dienstags geschlossen



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