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 Die schönsten Teneriffa-Touren
 mit einem Mietwagen -
 Eine Reise durch herrliche Wälder
 zum höchsten Berg Spaniens  

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Da es die schönste Strecke auf Spaniens höchsten Berg ist, muss man Puerto de la Cruz als Ausgangspunkt wählen. Egal von wo aus und egal welche Straße, man muss von Puerto de la Cruz aus in Richtung La Orotava fahren. Herrliches, sattes Grün in den weiten Bananenplantagen soweit das Auge reicht. Man fährt vorbei an hohen Mauern, Schutz gegen den oft heftigen Wind für die empfindlichen Bananenstauden. In diese wunderbar in Grün eingebettete Landschaft fährt man durch kleine Ortschaften, die vom regen Leben in Teneriffas Gemüse- und Obstgarten zeugen.
Einen Besuch La Orotavas sollte man sich für einen anderen Tag vornehmen und direkt zum gut ausgeschilderten "Mirador de Humboldt" fahren. Vor über 200 Jahren stand hier Alexander von Humboldt und schrieb später über den Blick auf das Orotavatal: "Diese Schönheit kann ich kaum fassen!"
Hier, vom Mirador aus, kann man auch bestens erkennen, dass das heutige Orotavatal aus einem gewaltigen Erdrutsch nach einem Vulkanausbruch entstanden ist. Man sieht aber auch deutlich die Bausünden. Heute hätte Humboldt ein weniger großes Superlativ über die Aussicht verwendet. Und trotzdem ist es in der Tat unverzichtbar, wenigsten einmal diesen Ausblick zu genießen.

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Es ist die Straße "TF 21" die man jetzt in Richtung Aguamansa nehmen muss. Steil, sehr steil und schmal führt sie in die Berge hinauf, vorbei an den Trockenmauern, die auch hier die Terrassenfelder vor dem Wind schützen. Bei genauerem Hinsehen, kann man sich an den quicklebendigen Geckos erfreuen.
Wer einen Picknickkorb dabei hat, kann direkt am Ortsende von Aguamansa parken und wird links auf einem Wanderweg zu einem großen Picknickplatz mit dem Namen "La Caldera" kommen, der mitten in einem alten Vulkankrater liegt. Doch bitte nicht am Wochenende. Dann gehört das ganze Gelände den Einheimischen, die mit ihren Familien und Freunden den ganzen Tag mit grillen, essen, trinken und mit guter Laune verbringen. Man sollte akzeptieren, dass überhaupt alle Picknickplätze am Wochenende den Spaniern gehören - es ist Teil ihrer Lebensqualität.
Für einen Wandertag ist Aguamansa ein idealer Ausgangspunkt, beginnt doch hier direkt darüber der berühmte Pinienwald, und auch die Besiedlung endet hier auf einer Höhe von bereits 1000 Metern.
Doch die Autoroute führt jetzt immer weiter nach oben. Ist man auf etwa 2000 Höhenmetern angekommen, löst vulkanisches Gelände den Wald ab. Doch eines sollte man nie vergessen, den Blick zurück. An der Straße gibt es verschiedene Aussichtspunkte, die bei klaren Wetterverhältnissen für traumhafte Ausblicke sorgen. Der schönste von allen ist der "Mirador de La Pie", an dem man zwangsläufig vorbei kommt.
An der Kreuzung bei El Portillo, von hier führt die Straße hinunter nach La Laguna, findet man das Besucherzentrum des Nationalparks. Hier kann jeder Interessierte ins Detail gehen, wenn er sich über Fauna, Flora und alles andere informieren möchte. Ein Besuch des Zentrums ist sehr informativ und sollte nicht versäumt werden. Hier sieht man auch jede Menge einer der schönsten Pflanzen Teneriffas, die "Tajinaste Rojo", den Teide-Natternkopf, der eine stolze Höhe von zwei Metern erreichen kann. Im Mai und im Juni leuchten sie Blütenübersät knallrot, einer Wunderkerze zum Verwechseln ähnlich.
Fährt man die Straße weiter, kommen kurz nach dem Besucherzentrum einige Restaurants, deren Besuch nichts Besonderes bietet, sie sind auf den Tourismus ausgerichtet, das ist ihr einziger Zweck.
Eine Fest für die Augen ist der Nationalpark selbst: Man wird von der Farbenpracht der Lava- und Aschefelder begeistert sein: Weiß, Grün, Rot, Grau und Pechschwarz - Ergebnisse vulkanischer Aktivitäten vor über Millionen von Jahren.
Und bald kommt man zum Höhepunkt dieser Fahrt: Mit der Seilbahn auf den Teide hinauf. Wer sich eine Enttäuschung ersparen möchte, sollte sich vor Fahrtbeginn erkundigen, ob die Bahn auch tatsächlich fährt, denn bei starkem Wind wird deren Betrieb eingestellt. Und noch etwas ist zu beachten: Man muss auch an die entsprechende Kleidung denken. Kalt ist es hier oben sowieso, aber nicht selten liegt an der Bergstation auch Schnee, und da sind gute Schuhe und ein Pullover mehr als angebracht.
Wieder unten angekommen, beginnt jetzt die Rückfahrt wieder auf der "TF 24", diesmal in Richtung La Laguna. Noch einmal kann man sich an den Lavafeldern erfreuen, und von weitem grüßt das schneeweiße Observatorium herüber. Bald beginnt auch wieder die Nadelwaldzone, man fährt durch den "La-Esperanza-Wald" und dann nach La Laguna, und immer wieder im Angebot, die grandiosen Aussichtspunkte an der gesamten Strecke. Der schönste dürfte der "Mirador de Chipeque" sein.
Die Altstadt von La Laguna ist die perfekte Kulisse für den Abschluss einer spektakulären Autofahrt zum höchsten Punkt der Insel. Die gesehene Natur und Landschaft wird jedem noch lange in Erinnerung bleiben!


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