{"id":196,"date":"2011-10-27T18:49:31","date_gmt":"2011-10-27T16:49:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.insel-teneriffa.de\/blog\/?p=196"},"modified":"2013-11-06T18:50:03","modified_gmt":"2013-11-06T16:50:03","slug":"vulkanausbrueche-bei-el-hierro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.insel-teneriffa.de\/blog\/vulkanausbrueche-bei-el-hierro\/","title":{"rendered":"Vulkanausbr\u00fcche bei El Hierro"},"content":{"rendered":"<p>Schon seit Juli brodelt es im Meer unweit der K\u00fcste von El Hierro. Seitdem konnten mehr als 10.000 Erdbeben gemessen werden, die jedoch meist nicht sp\u00fcrbar waren. Das Magma unter der Insel hat sich jedoch seinen Weg gesucht und ist schlie\u00dflich im Oktober durch Risse an die Oberfl\u00e4che gelangt. Dies \u00e4u\u00dferte sich in mehreren Eruptionen. Wissenschaftler bezeichnen die Geschehnisse bei El Hierro als Surtseyanische Eruption. Diese erfolgen immer in vier Etappen. Zuerst steigt die ins Meer str\u00f6mende Lava in Gasblasen an die Wasseroberfl\u00e4che. Dort zerplatzen diese und man kann ein deutliches Blubbern h\u00f6ren. Dies ist momentan in El Hierro der Fall. Das versteinerte Lava sinkt auf den Meeresboden herab, sammelt sich rund um den Magma-Austritt und wird mit der Zeit immer h\u00f6her. Wenn es bei ungef\u00e4hr 60 Metern unter der Meeresoberfl\u00c3\u00a4che angelangt ist, startet die zweite Phase. Hierbei steigt Wasserdampf in einer Font\u00e4ne auf. Diese kann bis zum 500 Metern hoch sein. Die dritte Phase ist eindeutig die gef\u00e4hrlichste. Magma, Gase, Wasser und Luft treffen aufeinander und es kommt zu Explosionen, die kilometerweite Eruptionen nach sich ziehen k\u00f6nnen. In der vierten Phase gelangt der Vulkan an die Wasseroberfl\u00e4che und es bildet sich eine neue Insel. Sollte es auch in El Hierro tats\u00e4chlich so weit kommen, haben die Kanaren bald eine Insel mehr!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon seit Juli brodelt es im Meer unweit der K\u00fcste von El Hierro. Seitdem konnten mehr als 10.000 Erdbeben gemessen werden, die jedoch meist nicht sp\u00fcrbar waren. Das Magma unter der Insel hat sich jedoch seinen Weg gesucht und ist schlie\u00dflich im Oktober durch Risse an die Oberfl\u00e4che gelangt. Dies \u00e4u\u00dferte sich in mehreren Eruptionen. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.insel-teneriffa.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/196"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.insel-teneriffa.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.insel-teneriffa.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.insel-teneriffa.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.insel-teneriffa.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=196"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.insel-teneriffa.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/196\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":197,"href":"https:\/\/www.insel-teneriffa.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/196\/revisions\/197"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.insel-teneriffa.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=196"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.insel-teneriffa.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=196"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.insel-teneriffa.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=196"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}