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Wer sich sagt - "Immer nur touristische Highlights, das ist doch langweilig"- für den haben wir einen Tipp:

 Tour 11: Teneriffa abseits der Touristenpfade
 - zwischen Autobahn und Atlantikküste


Ein Ausflug der etwas anderen Art


Bei diesem Ausflug handelt es sich um diverse Abstecher von der Autopista del Sur, der Südautobahn TF-1, in Richtung Meer.

Die erste Station ist das Örtchen La Mareta. Man nehme die Abfahrt Chimiche / El Rio und von dort aus auf einer kurvigen Asphaltstraße in Richtung Meer. Am Ortseingang hört die Asphaltstraße auf und es geht weiter über eine Piste in Richtung Atlantik.
Die Siedlung macht allerdings irgendwie einen recht chaotischen Eindruck und man wird das Gefühl nicht los, in eine Ansammlung von Schwarzbauten geraten zu sein. Die Wegeführung im Ort stellt sich als recht verworren dar und man ist froh, wieder aus diesem Labyrinth herausgefunden zu haben.
Es werden hier sogar Ferienwohnungen angeboten. Ein kleiner Strand und einige Bars bilden die Infrastruktur von La Mareta.




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Weiter geht es entweder zurück auf die Autobahn oder, falls man den Weg findet, auf einer Piste in Richtung Las Arenas. Dort gibt es auch einen Campingplatz direkt am Meer.


Die nächste Autobahnabfahrt führt uns dann nach San Miguel de Tajao. Das ursprüngliche Fischerdorf hat sich seinen ganzen Charme bewahrt. Am Hafen und am Strand liegen zahlreiche Fischerboote und künden vom Haupterwerbszweig der Bewohner von Tajao. In den Fischrestaurants des Ortes gibt es frischen Fisch auf kanarische Art zubereitet.

Wieder zurück auf der Autobahn geht es weiter bis zur Abfahrt Abades und dann meerwärts weiter. Das ehemals kleine Dörfchen breitete sich in den letzten Jahren beträchtlich aus. Zahlreiche Einfamilienhäuser und Reihenhäuser wurden hier gebaut. Einige davon werden auch als Feriendomizile angeboten. Touristisch ist der Ort kaum erschlossen und hat sich deshalb noch einiges von seiner Ursprünglichkeit bewahrt. Eine hübsche feinsandige Badebucht zieht vor allem Einheimische an.


Über eine Schotterpiste geht es an den Ruinen des Sanatorio vorbei zum Faro de Abona, einem Leuchtturm. Die Alternative führt wiederum über die Autobahn.
Der Leuchtturm ist, wie alle Leuchttürme in Spanien, militärisches Sperrgebiet und kann deshalb nicht besichtigt werden.
Schroffe Lavafelsen säumen hier die Atlantikküste.


Nur wenige hundert Meter weiter erreicht man Punta de Abona, einen Ortsteil von Poris de Abona. Ein Platz mit Kirche, eine Bar, eine Rot-Kreuz-Station und ein paar Häuser stehen hier. Ein Sandstrand, Playa Grande, lädt bei nicht zu hohem Wellengang zum Baden ein. Wegen der Nord-Ost-Lage bläst hier oft der Nord-Ost-Passat genau in die Bucht hinein.


Früher war Poris de Abona ein kleines Fischerdorf. Heute gibt es hier ausgedehnte Appartmentanlagen und Bungalowkomplexe. Vor allem am Wochenende finden sich zahlreiche Angler in der Bucht von Poris de Abona ein. Dann sind auch die kleinen Strände im Bereich des Ortes stärker frequentiert.


An der Abfahrt Fasnia verlassen wir wieder die Autobahn. Vorbei an der Raststätte mit dem orientalischen Touch geht es nach rechts nach Los Dos Roques. Wie der Name schon sagt, wird die Gegend von zwei Felsen geprägt. Zwischen diesen gibt es einen kleinen Strand und oberhalb davon schmiegen sich einige Häuser und eine kleine Kapelle an die Felsenküste.


Weiter auf der Autobahn zur Abfahrt Escobonal-Tablado. Rechts davon befindet sich das Dorf Tablado. Einige Häuser stehen hier direkt am Meer. Weitere drängen sich entlang schmaler Gassen zwischen Meer und Autobahn. Ein Felsplateau wird von den Einheimischen als Badestelle genutzt. Touristen werden hier höchst selten gesichtet.

Weiter nördlich gibt es eine Alternative zur Autobahn. Eine schmale Asphaltstraße schlängelt sich an der Küste entlang vorbei an den Weilern Chimaje und La Punta. Kleine Buchten und steile Klippen an der Küste werden gerne von Anglern genutzt.


Hinter einer engen Linkskurve wartet die nächste Überraschung. Los Barrancos ist ein uriges Fischerdorf direkt am Meer. Zwischen dem Atlantik und den Häusern liegt nur ein kleiner steiniger Strand, ein Meerwasser-schwimmbecken und die schmale Straße. Die kleinen Häuser der Fischer stehen direkt am Fels und einige sogar in einer Lavahöhle.


Nur wenige Meter höher rauscht der Verkehr über die Autobahn. Wer dort aufmerksam nach recht schaut, sieht auf einem Hügel einige Fernsehantennen. Die gehören, man ahnt es kaum, zu den Häusern von Los Barrancos.

Weiter geht es die Atlantikküste nordwärts entlang vorbei an den Häusern von Punta Prieta und Caleta bis nach El Espignon.
Ab hier ist wieder die Autobahn Pflicht, denn nur wenige hundert Meter weiter verstellt der Bergrücken La Ladera den Weg an der Küste. Die Autobahn führt per Tunnel durch den Ausläufer des Teidemassivs.

Direkt hinter dem Tunnel erblickt man bereits Puerto de Guimar. Etwa einen Kilometer weiter verlassen wir an der Abfahrt Güimar / Puerto de Güimar die Autopiste del Sur. Südlich vom alten Ortskern erstreckt sich ein durch Steinbarrieren geschützter Sandstrand und dahinter liegt der Yachthafen von Puerto de Güimar. In den letzten Jahren entstanden zahlreiche Neubauten. Die Wohnungen in Strandnähe sind bei den Tinerfeños recht beliebt.

Und wieder geht es auf die Autobahn. Das Gewerbegebiet rechts der Autobahn läßt nicht ahnen, dass es hier noch etwas anderes als riesige Hallen und Industrie gibt. Man nehme trotzdem die Abfahrt Arafo und fahre auf breiter Straße in Richtung Meer. Kurz vor der Küste erblickt man dann das kleine Fischerdorf El Socorro. Eine Plaza, eine Kirche und eine Bar machen das Dörfchen komplett. Ein kleiner Sandstrand macht die Idylle perfekt.
Weiter geht es am Rande des Gewerbegebietes nach Los Toscales de la Viuda. Das Örtchen mit dem wohlklingenden Namen liegt ebenfalls direkt am Meer.

Weiter geht es durch das Gewerbegebiet in Richtung Candelaria. Ausgeschildert ist hier nichts. Man muß irgendwie nach Gefühl quer durchs Gewerbegebiet in Richtung Autobahn fahren und findet dann eine zu dieser parallel verlaufende Straße. Wenn man sich kurz vor Candelaria recht hält, hat man von einem Hügel aus einen schönen Blick auf die Kathedrale und den Ort. Hier endet nun unser Ausflug. Candelaria selbst bietet noch viel Entdeckenswertes.


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