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Informationen von A bis Z Teneriffa

 Architektur  

Die traditionelle kanarische Architektur hat ihre Wurzeln in Portugal und Andalusien. Das kann man vom einfachen Bauernhaus bis hin zu den kanarischen Herrenhäusern nachvollziehen. Im Laufe der Jahre haben sich hier aber markante Eigenheiten herausgebildet. Herausragende Beispiele für kanarische Herrenhäuser findet man u.a. in La Laguna und in La Orotava. Typisch sind hier die Holzbalkone und prachtvoll verzierten und bepflanzten Innenhöfe.

 Ärztliche Versorgung  

Die ärztliche Versorgung entspricht internationalem Standard. In den Touristikorten gibt es deutschsprachige Ärzte aller Fachrichtungen. Viele sind auch auf Haus und Hotelbesuche eingerichtet. Eine einfache Behandlung kostet rund 60 Euro. Der internationale Krankenschein E111 wird akzeptiert. Es empfiehlt sich grundsätzlich, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen und sich privat behandeln zu lassen. Dann hat man auch die freie Arztwahl. Jedoch muß dann grundsätzlich sofort und in bar gezahlt werden. Zur Abrechnung beim Versicherer sollte man sich eine detaillierte Rechnung ausstellen lassen.
Die mit Ärzten besetzte Notrufzentrale des ADAC in München erreicht man unter +49 89 767676.

Liste aller eingtragenen Ärzte in den Paginas Amarillas (Gelbe Seiten Spanien):

Allgemein Mediziner (Medicos Generales)
Augenärzte (Oculistas / Oftalmólogos)
Frauenärzte (Ginecólogos)
Hals-Nasen-Ohrenärzte (Otorrinolaringólogos)
Hautärzte (Dermatólogos)
Kinderärzte (Pediatras)
Neurologen (Neurólogos)
Urologen (Urólogos)
Zahnärzte (Dentistas)

Tierärzte (Veterinarios)




 Apotheken [Farmacias]  

Apotheken [Farmacias] sind durch ein grünes Malteserkreuz gekennzeichnet.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9:00 - 13:00 Uhr und von 16:00 - 19:30 Uhr.
Samstags nur vormittags.
Hier erhält man die gängigsten Medikamente. Viele sind wesentlich preiswerter als in Deutschland.
Wer jedoch auf spezielle Medikamente angewiesen ist, sollte sich diese aus Deutschland grundsätzlich im Handgepäck mitbringen. So sind diese dann im Notfall sofort griffbereit und von einem eventuellen Gepäckverlust nicht betroffen.

 Autovermietungen  

Autovermietstationen gibt es in den Touristenorten an jeder Ecke. Neben den großen internationalen Firmen gibt es auch überregional tätige und lokale Autovermieter. Die lokalen Vermieter bieten meist die günstigsten Preise, doch sollte man hier besonders auf den technischen Zustand des Fahrzeuges achten.
Unter den Suchworten "Mietwagen Teneriffa", "Autovermietung Teneriffa" oder "Leihwagen Teneriffa" finden Sie auch im Internet passende Angebote.

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 Banken / Geld  

Mit der EC-Karte kann man am Geldautomaten Geld abheben. Das Geldautomatennetz wird ständig weiter ausgebaut. Internationale Kreditkarten werden von größeren Geschäften, von größeren Autovermietungen und vielfach auch in Restaurants akzeptiert. Mit dem Postsparbuch kann im Ausland nur noch mit einer Scheckkarte ("SparCard"-bei der Postbank zu beantragen) Geld abgehoben werden. Die Banken sind wochentags meist nur von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet.
Währung ist seit 1.1.2002 der Euro.

 Einkaufen, Shopping  

Typische Souveniers sind handgearbeitete Decken, Stickereiwaren, Strelizien und Bananenlikör. Die Kanaren sind Zollfreigebiet und haben innerhalb der EU einen Sonderstatus. Deshalb sind diverse Waren, wie z.B. Zigaretten, Alkohol, Unterhaltungselektronik und Parfüm, besonders preiswert zu erhalten. Die Foto- und Elektronikläden sind fest in indischer Hand. Preisauszeichnung ist Luxus; Handeln und Feilschen wird erwartet. Wer allerdings eine ähnliche Angebotsfülle wie in Playa del Ingles / Gran Canaria erwartet, wird sicher etwas enttäuscht sein.
Wer plant, sich auf den Kanaren eine neue Video- oder Fotokamera oder ein ähnliches elektronisches Gerät zu kaufen, sollte sich noch zuhause intensiv über die Preise in Deutschland informieren. So fällt dann der Preisvergleich vor Ort leichter und man hat eine Basis für die mitunter recht ausgedehnten Preisverhandlungen. Wichtig ist die Ausstellung eines internationalen Garantiescheines. Lassen Sie sich Ihre auf Funktion geprüfte Ware vor Ihren Augen wieder einpacken und behalten Sie diese bis zur Übergabe im Auge. So vermeiden Sie beim Auspacken zu Hause gegebenenfalls die Entsorgung eines Ziegelsteines oder ähnlicher nicht dem eigentlichen Verwendungszweck genügenden Gegenstände.
Wer sich im Urlaub selbst versorgen will, für den ist Teneriffa ideal. Neben den fast in jedem Ort vorhandenen Supermärkten gibt es meist entlang der Autobahn verschiedene große Einkaufszentren. Neben 'Hiperdino' und 'Hipertrebol' lockt das 'Alcampo' in La Laguna mit seinen 100 Kassen die Kunden an. In verschiedenen Orten finden auch Märkte statt.
Das Angebot an Lebensmitteln ist sehr reichhaltig und wer auf die aus Deutschland importierten Lebensmittel verzichtet und spanische Ware nimmt, kann wesentlich preiswerter seinen Einkaufskorb füllen. Speziell die Fischstände sind sehr verlockend. Hier wird alles was das Meer hergibt frisch angeboten. Besonders gut sortiert sind die Fischstände in den Mercadona-Supermärkten (geöffnet Mo-Sa 9.15-21.15 Uhr). Frische Dorade oder Lubina auf Gemüsebett mit Papas arugadas und als Vorspeise frische Gambas, dazu eine Flasche Viña Norte, so läßt es sich gut leben.

 Einreise  

Nach Inkrafttreten des Schengener Abkommens finden bei Ein- bzw. Ausreise für EU-Bürger keine Paßkontrollen mehr statt. Gültige Personalpapiere sollte man jedoch mitführen.
Der Süd-Flughafen von Teneriffa, Reina Sofia, wird das ganze Jahr über von allen Chartergesellschaften angeflogen. Die Entfernung von Frankfurt beträgt etwa 3200 Kilometer, die Flugzeit ist ca. 4 Stunden. Für den Verkehr zwischen den Inseln wird der Flughafen Los Rodeos im Norden bei La Laguna genutzt. Dieser Flughafen wird zur Zeit umfassend erweitert und wird bereits wieder von einigen deutschen Charterfliegern angeflogen.
Man kann auch mit dem Schiff nach Teneriffa kommen. Das Schiff legt in Cadiz ab und ist von Samstag um 18 Uhr bis Montag um 9 Uhr unterwegs. Diese Variante ist deshalb nur dem empfohlen, der über genügend Zeit verfügt.

 Feiertage  

Neujahr: 1.1. ; Dreikönigstag: 6.1. ; St. Joseph: 19.3.
Gründonnerstag ; Karfreitag ; Ostermontag
Tag der Arbeit: 1.5. ; Dia de Canarias: 30.5. ; Fronleichnam (Corpus Christi) ; St. Johannis: 24.6. ; Maria Himmelfahrt: 15.8.
Nationalfeiertag: 12.10. ; Allerheiligen: 1.11. ; Tag der Verfassung: 6.12. ; Maria Empfängnis: 8.12.
1. Weihnachtsfeiertag: 25.12. ; St. Stephan: 26.12.

Fronleichnam (Corpus Christi): Die Prozession in La Orotava findet stets eine Woche nach dem eigentlichen Fronleichnam statt. Erst dann ist auch der berühmte Sandteppich vor dem Rathaus fertiggestellt.

 Flughäfen  

Auf der Kanaren-Insel Teneriffa gibt es zwei Flughäfen. Im Süden den Aeropuerto Reina Sofia in der Nähe von El Medano und im Norden den Aeropuerto Los Rodeos bei La Laguna. Der Nordflughafen wird vorwiegend für den Inlandsflugverkehr mit Schwerpunkt auf die anderen Kanarischen Inseln genutzt. Seit der schweren Flugzeugkatastrophe in den 70er Jahren gab es hier kaum internationalen Flugverkehr. Nach der in den letzten Jahren erfolgten Renovierung und Modernisierung des Nordflughafens wird dieser jetzt wieder vermehrt von ausländischen Fluggesellschaften angeflogen.
Der Südflughafen Teneriffa trägt momentan die Hauptlast des internationalen Linien- und Charterflugverkehrs. Hier kommt die Mehrzahl der Teneriffa-Urlauber an.

Und hier noch die ungefähren Flugzeiten von Deutschland auf die Kanaren-Insel Teneriffa:
Deutschland Nord - ca. 4 h 45 min
Deutschland Ost - ca. 4 h 40 min
Deutschland West - ca. 4 h 20 min
Deutschland Süd - ca. 4 h 15 min
Abweichungen bei den Flugzeiten können wetterabhängig auftreten.

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 Fotografieren  

Filme und Foto-Zubehör kann man überall in den großen Urlaubszentren kaufen und auch Filme entwickeln lassen. Die Preise sind aber zumeist höher als in Deutschland. Speziell Diafilme sind nicht immer im Angebot und wesentlich teurer. Diese gibt es z.B. bei Saturn incl. Entwicklung in Deutschland zum halben Preis.
Guter Rat: Kaufen Sie genügend Filme, Ersatzbatterien und andere Foto-Artikel zu Hause. Speziell bei den Foto-Spezialbatterien werden z.T. unverschämte Preise verlangt !

 Geographisches  

300 km westlich von Afrika und rund 1.300 km vom spanischen Festland entfernt liegt Teneriffa . Mit rund 2.040 Quadratkilometern bei einer Länge von 83 km und einer Breite von bis zu 51 km ist sie die größte Insel der Kanaren. Auf Teneriffa leben rund 650.000 Einwohner. Dies sind rund 311 Einwohner pro Quadratkilometer und damit ist Teneriffa die nach Gran Canaria die am dichten besiedelte Insel des kanarischen Archipels. Teneriffa gehört zur spanischen Provinz Santa Cruz de Tenerife, die außer Teneriffa auch die Inseln La Palma, El Hierro und La Gomera umfaßt.
Die spanische Region Las Canarias, zu welcher Teneriffa gehört, besitzt weitgehende Autonomie und ist der EU erst nach einigen Zugeständnissen beigetreten.

Letzte vulkanische Aktivität: Ausbruch des Vulkans Chinyero im Westen der Insel im Jahre 1909
Küstenlänge: 358 km ; davon Sandstrände 25 km , Steil- und Felsenküste 296 km


 Guanchen  

Guanchen werden die Ureinwohner Teneriffas genannt. Das Wort Guanche leitet sich aus der - bis auf einzelne Worte - verlorengegangenen Sprache dieses Urvolkes ab und bedeutet "Mann aus Teneriffa".
Die Guanchen waren Hirten und Fischer; sie ernährten sich hauptsächlich von Fleisch und Käse von Ziegen und Schafen und betrieben Ackerbau. Außerdem ernährten sie sich von Fisch und Früchten. Die Guanchen wohnten hauptsächlich in Höhlen und strohgedeckten Steinhütten.

 Handwerk, Handwerkskunst  

Das Handwerk mit einer Tradition, die schon aus Guanchenzeiten herrührt, ist die Töpferei. Die Guanchen kannten keine Töpferscheibe und formten Tontöpfe und Geschirr per Hand.
Bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen begehrt sind die Stickereien. Besonders gepflegt wird die Stickereikunst in Vilaflor und La Orotava. Hier kann man in der Casa de los Balcones eine Stickereiwerkstatt mit angeschlossenem Geschäft besuchen.
Ein weiteres Handwerk mit großer Tradition ist das Tischlerhandwerk. Davon zeugen die reich verzierten Balkone und Türen an den traditionellen kanarischen Häusern.

 Karneval  

Das zweifellos bekannteste, unterhaltsamste und am ungeduldigsten erwartete Fest jedoch, das auf Teneriffa gefeiert wird, ist der Karneval - er wurde zu einem Internationalen Touristischen Großereignis erklärt -, im wahrsten Sinne des Wortes eine Eruption von guter Laune, Fröhlichkeit, Geselligkeit und einer überschäumenden Phantasie, deren Witz mit Worten nicht zu beschreiben ist. Obwohl der Karneval auf der ganzen Insel gefeiert wird, findet das Hauptereignis in Santa Cruz de Tenerife statt, das sich, tags zuvor noch Stadt, in ein menschliches Meer aus Tänzern, Masken und originellen Kostümen verwandelt, schlaflos, und angesteckt vom eigenen Herzschlag aus Musik, Rhythmus und Lebensfreude.

 Kleidung  

In den Sommermonaten sind leichte Sommersachen ausreichend, in den Monaten Dezember bis März empfehlen sich ergänzend wärmere Kleidungsstäcke wie Pullover oder Jacken. Bei Ausflügen in die höheren Bergregionen ist in jedem Fall wetterfeste und warme Kleidung ratsam.
In Spanien erregt man durch allzu leichte Bekleidung Anstoss, speziell außerhalb der Tourismusregionen. In einigen Hotels wird besonders beim Abendessen großer Wert auf lange Hose und Jackett gelegt.

 Kriminalität, Sicherheit  

Da in Hotelanlagen und an Stränden immer wieder Diebstähle vorkommen, sollte man für die Aufbewahrung der Reisepapiere, von Geld und Schmuck die Schließfächer und Hotelsafes nutzen. Auch im Auto sollte man nichts Wertvolles liegen lassen. Auch sichtbar im Auto liegende Jacken oder Taschen sind immer wieder Anlaß für Autoaufbrüche. An vielen von Touristen stark frequentierten Stellen praktizieren "Trick-Täter" ihr Können, besonders bei alten Menschen. Hütchenspieler bevölkern oftmals die "Urlaubereinflugschneisen" zu den Stränden.
Vorsichtig sollte man auch bei Verkaufsveranstaltungen für Ferienimmobilien sein. Mehr dazu hier:
Timesharing auf Teneriffa: Bundeskriminalamt warnt vor neuer Betrugsmasche

 Landwirtschaft  

Trotz Abwanderung aus den Dörfern in die Touristenzentren spielt die Landwirtschaft auch heute noch eine wichtige Rolle auf Teneriffa. Hauptsächlich werden Bananen, Tomaten, Orangen, Zitronen und Kartoffeln angebaut. Weiterhin werden Wein und Erdbeeren angebaut. Die ausgedehten Bananenplantagen befinden sich an der Nordküste und im Südwesten der Insel. Der Anbau erfordert große Mengen des auf der Insel kostbaren Wassers. An den steilen Gebirgshängen sind Terrassenfelder sehr verbreitet. Über ausgeklügelte Bewässerungssysteme werden die Felder mit dem kostbaren Naß versorgt.
Der Weinanbau ist auf Teneriffa zurückgegangen. In den Gegenden um Santa Ursula, La Victoria, Tacoronte und La Matanza wird Rotwein und um Icod de los Vinos und Los Realos vorwiegend Weiß- oder Roséwein erzeugt.

 Märkte  

Alcala
Großer Touristenmarkt: Montag 10:00 - 14:00 Uhr, am Kirchenplatz
Los Abrigos
Nachtmarkt: Dienstag 18:00 - 22:00 Uhr, am Kirchenplatz
Playa San Juan
Mittwoch & Sonntag 10:00 - 14:00 Uhr, an der Hauptstraße
Santa Cruz
Floh- und Antiquitätenmarkt: Sonntag 10:00 - 14:00 Uhr, C./San Sebastián
Tacoronte
Bauernmarkt: Sonnabend & Sonntag 10:00 - 14:00 Uhr
Mercado San Felipe
Täglich 9:00 - 13:00 Uhr und 16:00 - 19:00 Uhr
Candelaria
Mittwoch 10:00 - 14:00 Uhr
Torviscas
Donnerstag & Sonnabend 10:00 - 14:00 Uhr
Los Cristianos
Sonntag 10:00 - 14:00 Uhr, neben Hotel Gran Arona


 Mietwagen  

Um auf den Kanaren einen Wagen zu mieten, braucht man nur einen nationalen Führerschein, welcher jedoch mindestens ein Jahr alt sein muß. Das Mindestalter für den Fahrer beträgt 21 Jahre.
Mietverträge werden meistens ohne Kilometerbegrenzung angeboten. Die Kosten liegen auf Teneriffa im Vergleich zu anderen Urlaubszielen relativ niedrig. Mietwagen mit unbegrenzter Kilometerzahl und allen Versicherungen sind schon ab 20 - 30 Euro/Tag zu mieten. Ein Preisvergleich lohnt sich jedoch immer. Internationale Verleihfirmen sind etwas teurer, doch die Autos werden besser gewartet als bei vielen lokalen Anbietern. Es empfiehlt sich, eine Vollkaskoversicherung abzuschließen.
Die Firmen Avis, Europcar und Hertz betreiben auf Teneriffa in den größeren Urlauberzentren mehrere Stationen. Reservierungen in Deutschland sind zum Ortstarif möglich. Weiterhin kann man über die diversen Reiseveranstalter schon in Deutschland einen Mietwagen buchen.
Die Benzinkosten sind im Gegensatz zu Deutschland erfreulich günstig. Jedoch gibt es auch hier in letzter Zeit Preiserhöhungen. Das Tankstellennetz ist gut ausgebaut. Jedoch sollte man auf einer Tour in die Berge nicht gerade mit fast leerem Tank aufbrechen.

 Schwimmen  

Vorsicht beim Schwimmen !
Es gibt teilweise gefährliche Unterströmungen. Nicht zu weit ins Meer hinaus schwimmen. Die Flaggenzeichen der Rettungsstationen auf jeden Fall beachten:
Rot bedeutet absolutes Badeverbot
Gelb heißt Vorsicht beim Baden und bei
Weiß ist Baden ohne Gefahr möglich.


 Sonne  

Vorsicht ! Der kühlende Wind von See läßt die Kraft der Sonne leicht verkennen. Sich allmählich an die veränderten Lichtverhältnisse gewöhnen. Die Haut in den ersten Tagen nur sehr kurz der Strahlung aussetzen. Siesta einhalten. Schatten suchen. Sonnenschutzmittel sind überall erhältlich und das Preisniveau ist ähnlich wie in Deutschland. Besonders an den ersten Tagen höheren Lichtschutzfaktor wählen.

 Sprache  

Amtssprache ist Spanisch. In den Touristengebieten wird häufig Deutsch und Englisch gesprochen bzw. verstanden.

 Tierwelt  

Schlangen, giftige Spinnen, giftige Insekten und giftige Reptilien sind unbekannt. Einige Bauern halten sich als Last- und Zugtiere noch heute Esel. Pferde werden fast ausschliesslich als Reittiere gehalten und Ziegen zur Milchversorgung. Dromedare und Kamele sind an den diversen Kamelreitstationen zu finden.

 Tradition  

Fiestas, Animation, Sport und eine Menge Spaß! Das sind einige Wörter, die bei den Tinerfeños (die Einwohner von Teneriffa) Tradition haben. Auf dem Gebiet des Sports sind das Kanarische Ringen ('Lucha Canaria') und das 'Stockspiel' am beliebtesten. Das Kanarische Ringen ist ein lebendes Zeugnis des Sports, der schon von den Eingeborenen Teneriffas während ihrer Fiestas ausgetragen wurde. Auch heute noch zieht dieser Sport ein großes Publikum und viele Anhänger an. Er wird auf einem speziellen Platz, genannt 'Terrero', den man fast in allen Dörfern der Insel findet, ausgeübt. Die Ringer zeigen ihre Kraft und Geschicklichkeit, indem sie versuchen, sich mit spektakulären Bewegungsabläufen gegenseitig auf den Boden zu werfen. Es ist nur erlaubt, sich auf seine Füße zu lehnen, den das Berühren der Arena mit irgendeinem anderen Körperteil bedeutet die 'Agarrada' oder den Punkt zu verlieren. Einige sagen auch, dass diese Art des Ringens dem 'Sumo' ähnlich ist. Das 'Spiel mit dem Stock' ist, wie der Name schon sagt, eine Art 'Fechten' mit einem langen Stock, das in vielen primitiven Völkern, die sich vor allem dem Schafe hüten widmeten, gepflegt wurde. Aber es gibt andere, traditionelle Ereignisse, die nichts mit Sport zu tun haben. Die bedeutendsten sind die 'Romerias' (Bauernfeste) und der Karneval in Teneriffa.

 Umgangsformen  

Die wichtigsten Grußformeln sind ¡Hola! (“Hallo”), ¡Buenos días! (“Guten Morgen”) und ¡Buenas tardes! (“Guten Tag”). Wenn Spanier einander vorgestellt werden, sagen sie oft Encantado de conocerle (“Erfreut, Sie kennen zu lernen”). Auf die Frage ¿Cómo está Usted? (“Wie geht es Ihnen?”) wird häufig mit den Worten Bien, gracias (“Danke, gut.”) geantwortet. Zur Begrüßung reicht man sich die Hand. Gut befreundete Männer begrüßen sich oft mit einem Schulterklopfen und wenn man sich lange nicht gesehen hat, mit einer Umarmung (Abrazo). Freundinnen küssen sich zur Begrüßung oder zum Abschied auf beide Wangen. Außer im Freundeskreis und unter Verwandten spricht man sich mit dem Nachnamen an, dem Señor (“Herr”), Señora (“Frau”) oder Señorita (“Fräulein”) vorangestellt wird. Die Titel Don und Doña in Verbindung mit dem Vornamen dienen in manchen Regionen als besonders respektvolle Anrede. In Spanien trifft man sich mit Freunden eher in Cafés oder Restaurants als zu Hause. Besuche werden normalerweise vorher angekündigt. Da die Spanier aber sehr gastfreundlich sind, werden sie jeden Besucher, der während einer Mahlzeit zu Besuch kommt, mit an den Tisch bitten. In diesem Fall sollte man jedoch mit den Worten ¡Que aproveche! (“Lasst es Euch schmecken”) höflich ablehnen. Wenn man zum Abendessen eingeladen wird, bringt man den Gastgebern eine kleine Aufmerksamkeit mit.

Was man sonst noch wissen sollte:
Frauen immer mit „Senorita" ansprechen. „Senora" ist eine Anrede für sehr alte Damen.
In Kirchen keine Shorts tragen, Schultern bedecken.
Keine Angst vor dem Gesprächspartner. Körperkontakt ist normal, der Abstand zueinander ist geringer als in Deutschland.
Kinder genießen nahezu Narrenfreiheit. Auch beim größten Lärm wird nicht getadelt.

 Unterkünfte  

Hotels
Die spanischen Hotels sind modern und komfortabel ausgestattet und verfügen über alle erforderlichen Bequemlichkeiten und Dienstleistungen. Ihr Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgezeichnet, und überall in Spanien werden sie den Anforderungen und Ansprüchen des Urlaubers gerecht. In allen Hotelbetrieben, angefangen bei den einfachsten mit einem Stern bis hin zu den luxuriösen mit 5 Sternen, die unter der Kategorie "gran lujo" geführt werden, findet der Reisende aufmerksame Betreuung und entsprechende Service-Leistungen. Die meisten Hotels verfügen über ein eigenes Restaurant, mit Ausnahme der hoteles-residencias (Hotel-Residenzen), die gewöhnlich über geeignete Frühstücksräume (Café) verfügen.

Apartments
Die Großstädte und vor allem die Küstengebiete bieten dem Reisenden die Möglichkeit, ein Apartment zu mieten, das im allgemeinen komplett möbliert ist. Diese Unterkunftsmöglichkeit erscheint speziell für Familien oder kleinere Gruppen höchst interessant. In Abhängigkeit von Größe und Anzahl der Zimmer können die Appartements zwei (Studio) bis zehn Personen aufnehmen. Der Preis richtet sich nach Jahreszeit und Lage, Leistungen und sonstigen Bedingungen. Meistens werden sie wochenweise oder halbmonatlich vermietet. Die Reisebüros und Vermittlungsagenturen informieren ausführlich über dieses Touristikangebot.

 Verkehr  

Teneriffa hat ein gut ausgebautes Straßennetz. Die Touristenorte im Süden sind mit der Inselhauptstadt und den Orten im Norden der Insel über eine Autobahn verbunden.

Verkehrsvorschriften:

In geschlossenen Ortschaften 50, manchmal 60 km/h,
auf Landstraßen 90 km/h,
auf Schnellstraßen 100 km/h,
auf Autobahnen 120 km/h.

Autos der Provinz Teneriffa haben das Kennzeichen TF, Fahrzeuge aus der Provinz Gran Canaria GC.
Alkohollimit: 0.5 Promille



 Wasser  

Wasser ist auf Teneriffa, wie auf allen kanarischen Inseln, sehr knapp. Besonders im Süden ist das Trinkwasser von minderer Qualität und deshalb meist stark gechlort. So ist es besser, für Trinkzwecke die im Supermarkt erhältlichen Trinkwasserflaschen zu benutzen.
In den Hotels und Supermärkten können Sie Mineralwasser mit (agua con gas) und ohne (agua sin gas) Kohlensäure kaufen.
Hauptwasserverbraucher ist nicht wie oft vermutet die Tourismusindustrie, sondern die Landwirtschaft. Besonders die zahlreichen Bananenplantagen benötigen sehr viel Wasser.
Regen, Schnee (der Teidegipfel mit seinen 3718 m Höhe ist im Winter tief verschneit) und die Feuchtigkeit aus den fast immer vorhandenen Passatwolken sind die Quellen für die Wassergewinnung auf Teneriffa. Von den hohen Bäumen des Esperanzawaldes werden die Wolken regelrecht gemolken und das Wasser in unterirdische Reservoire geleitet. Diese werden angebohrt und das Wasser wird über umfangreiche Tunnel- und Leitungssysteme zum Verbraucher geleitet.

 Zeit  

Die Uhr muß um eine Stunde zurück gestellt werden. Auf den Kanaren gilt die westeuropäische (Greenwich) Zeit. (Deutsche Zeit minus eine Stunde).

 Zeitungen, Zeitschriften  

Deutsche Zeitungen/Zeitschriften sind in der Regel am Nachmittag des Erscheinungstages erhältlich.
Hier noch einige auf den Kanaren erscheinende deutschsprachige Zeitschriften und die Links zu den entsprechenden Online-Ausgaben.

wochenspiegel
Der Wochenspiegel ist die große deutsche Zeitung für die
Provinz Sta. Cruz de Tenerife. Jetzt auch online !
 
infoCanarias ist die große Wochenzeitschrift für die Provinz Las Palmas.
Großer Anzeigenteil und allerhand Nützliches.




Teneriffas Neue Presse
Deutsche Zeitung mit Kleinanzeigenmarkt und lokalen Informationen und Nachrichten zu Teneriffa und den kanarischen Inseln





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