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 Fasnia  

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Fasnia ist ein verträumter, kleiner Ort an der Ostküste Teneriffas und liegt zwischen den Kleinstädten Güimar und Arico. Bevor in Fasnia jedoch Häuser standen, war dieser Flecken Erde die Heimat der Ureinwohner, der Guanchen. Diese lebten in Höhlen, betrieben Ackerbau und lebten friedlich bis die spanischen Eroberer kamen. Diese nahmen den Ort in Beschlag und gaben ihm im Laufe der Zeit eine spanische Prägung, die alte Denkweisen, Glaubensrichtungen und auch die Sprache der Guanchen nicht duldete. Die Guanchen verloren ihre Identität und verloren sich in der Kultur der Spanier.

Es ist eine Fügung des Schicksals, dass es diesen hübschen Ort überhaut noch gibt, denn das Dorf wurde im 18. Jahrhundert, also vor gut 300 Jahren, von einer gewaltigen Naturkatastrophe bedroht. Im Jahre 1705 bebte die Erde und der Vulkan im Hinterland spuckte Unmengen von heißer Lava und grauer Asche aus. Die Lava floss in gewaltigen Massen und bahnte sich ihren Weg in Richtung des Dorfes. Es war wie ein Wunder: nur wenige Meter vor Fasnia stoppte die brennende Lava und verschonte den Ort. Zum Dank errichteten die Dorfbewohner an dieser Stelle eine kleine, weiße Kapelle, die Nuestra Seņora de los Dolores, um Gott für die Verschonung ihrer Heimat zu danken.

Schon bei der Ortseinfahrt fallen dem Besucher von Fasnia die mit Liebe zum Detail erbauten Häuser ins Auge. Die weißen Fassaden mit ihren kleinen Holzfenstern und antiken Türen versetzen den Betrachter in die Vergangenheit. Vorgärten, die mit rosa blühenden Bouganvillen bewachsen sind und durch Natursteinmauern ihren Abschluss finden, machen die romantische Atmosphäre perfekt.

Ein kleiner Weg, gesäumt von hochgewachsenen Palmen, blühenden Büschen und geschwungenen Laternen, führt direkt zu der Kirche San Joaquin. Sie fügt sich mit ihren zwei Glocken und der weißen Fassade perfekt in die Architektur des Dorfes ein. Auch in Ihrem Inneren weiß sie ihre Besucher zu beeindrucken. Beim Betreten des Gotteshauses fallen einem die wunderschön ausgearbeiteten Bibelbilder ins Auge, genauso wie ein wertvoller goldene Kelch aus dem 17. Jahrhundert.


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Auch für Leute, die es sportlicher mögen hält Fasnia ein tolles Abenteuer bereit. Wer gerne einen spektakulären Ausblick in luftiger Höhe genießt, der sollte sich im Paragliding probieren. Auf dem Berg von Fasnia, etwas oberhalb der Stadt, findet der Besucher einen fantastischen Aussichtspunkt, der ein beliebter Platz zum Absprung ist, um sich vom Wind in das Tal tragen zu lassen. Selbst von der Küste aus beobachtet ist es ein einmaliges Schauspiel, die Paraglider beim Flug zu beobachten. Aber auch wer es nicht so aufregend mag, kommt hier oben auf dem Berg von Fasnia auf seine Kostenn, denn das Panorama ist wirklich einmalig.

Unten an der Küste befindet sich die Promenade von Los Roques de Fasnia. Diese lädt zum entspannen und abschalten ein. Vorbei an kleinen Fischerbooten, kann man hier die Ruhe und eine frische Meeresbrise genießen. Und wer sich noch eine kleine Abkühlung im kristallklaren Wasser des Meeres verschaffen möchte, für den sind die kleinen Buchten am Rand des Ortes genau das Richtige. Am Abends kann man direkt in den Sonnenuntergang laufen oder sich auf einer der zahlreichen Holzbänke zurück lehnen und die Atmosphäre genießen.


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