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 Von Tamaimo zum Weißen Kreuz

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Die Anfahrt mit einem Mietwagen ist sehr einfach: bis zum Ende der Autobahn TF-1. Am Kreisverkehr die zweite Ausfahrt nehmen und über die TF 82 nach Guia de Isora und weiter nach nach Tamaimo fahren. An der Sankt-Ana-Kirche findet man genügend Parkplätze.
Es gibt nicht wenige Urlauber auf Teneriffa, die nur deshalb auf dieser Insel Urlaub machen, um neue Herausforderungen im Bergsteigen oder auch im Extrem-Wandern zu finden. Oft sind es ganze Gruppen, die sich mit hochalpiner Ausrüstung auf den Weg nach Teneriffa machen.
Ganz so extrem ist die Wanderung von Tamaimo zum Weißen Kreuz nicht, aber es ist eine Strecke, die nur von geübten Wanderern begangen werden kann. Sie bietet alles, was einen Normal-Wanderer eher abschreckt: steil, felsig und in miserablem Zustand - aber wunderschön.
Nachdem man sich in Tamaimo noch einmal kräftig gestärkt hat, macht man sich auf den Weg zur Sankt-Ana-Kirche und von dort in das schmale Gässchen namens Calle El Agua ein. Diese geht man weiter, bis man zu einem rosa angestrichenen Haus kommt und weiter zu einem weiß leuchtenden Wasserbehälter kommt. Links neben ihm führt ein kleines Sträßchen zum rechts beginnenden Wanderpfad der in eine Schlucht führt, die man noch gut überqueren kann. Jetzt muss man sich an den schwarzen Wasserleitungen orientieren, sich immer links nach oben bewegen, bis man zu einem Wegkreuz kommt, wo man wieder links abgeht. Von hier aus geht es dann unaufhaltsam an Steinmauern vorbei nach oben. Grandiose Säulen aus Basalt, herrliche Wolfsmilchgewächse und sehr viel endemisches Gewächs sind wunderbare Fotomotive. Wer Genauers wissen möchte, sollte sich vorher einen Pflanzenführer beschaffen, denn viele dieser Pflanzen hat ein Wanderer vorher noch nie gesehen.
Nach etwa einer Stunde hat man das Weiße Kreuz erreicht, und die Aussicht von hier kann einem den Atem stocken lassen: Bis hinunter nach Los Gigantes reicht der Blick, unterbrochen durch eine gewaltige Schlucht, wie man sie nur selten sieht. Und aus der Ferne grüßt bei guter Sicht die Insel La Gomera.
Man muss jetzt den gleichen Weg wieder nach unten gehen. Der Abstieg jedoch ist wegen des Gerölls noch etwas schwieriger, aber die neuen Perspektiven sind mehr als die Mühe wert. Bei Regen ist schon der Aufstieg problematisch, aber der Abstieg zu gefährlich. Deshalb sollte man sich für diese Tour einen sonnigen Tag aussuchen.


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